Limikolen im Fokus — die heimliche Schönheit der Watvögel des Wattenmeers.
Limikolen sind eine artenreiche und ökologisch bedeutende Gruppe von Vögeln, die an Küsten, Feuchtgebieten und Binnengewässern zu Hause sind — von Uferschnepfe und Austernfischer bis zu Kiebitz und Stelzenläufer.
Diese Serie fängt die einzigartigen Merkmale und Verhaltensweisen dieser faszinierenden Vögel ein — von ihrer Nahrungssuche im Schlick bis zu ihren spektakulären Flugformationen, ergänzt um Reiher und Störche des Wattenmeers.
Mit ihrem langen, geraden Schnabel eine der elegantesten Erscheinungen unter den Watvögeln — bei der Nahrungssuche im Schlick festgehalten.
Ein Langstreckenzieher, dessen leicht aufgebogener Schnabel sie von der verwandten Uferschnepfe unterscheidet.
Die „Himmelsziege" — in Deutschland eine der am stärksten gefährdeten Brutvogelarten (national Rote Liste), weltweit aber nicht bedroht. Ein Meister der Tarnung im dichten Schilf.
Vom Jungvogel bis zum Altvogel dokumentiert — unverwechselbar durch seinen kräftigen orangeroten Schnabel.
Erkennbar an seinem charakteristischen, wippenden Gang entlang von Ufersteinen und Kiesbänken.
Der häufigste Strandläufer an Nordseeküsten, oft in dichten, synchron fliegenden Schwärmen unterwegs.
Der rastlose Wellenläufer des Sandstrands — stets im Wettlauf mit der auslaufenden Brandung.
Im Brutkleid leuchtend rostrot gefärbt, mit einem markant nach unten gebogenen Schnabel.
Ein unscheinbarer, kurzbeiniger Strandläufer, der eher am Süßwasser als am offenen Meer anzutreffen ist.
Ein seltener Gast aus Nordamerika und Sibirien, erkennbar an der scharf abgesetzten gestreiften Brust.
Ein nordamerikanischer Irrgast, benannt nach seinem auffälligen weißen Bürzel im Flug.
Ein zierlicher Wasserläufer der Moore und Feuchtwiesen mit fein getupftem Rückengefieder.
Im Prachtkleid fast tiefschwarz gefärbt — der auffälligste unter den heimischen Wasserläufern.
Der laute Wächter der Salzwiesen — sein schriller Warnruf bei Störung alarmiert weite Teile der Vogelwelt.
Ein zurückgezogen lebender Wasserläufer, der bei Störung mit auffällig weißem Bürzel steil auffliegt.
Die Männchen tragen im Brutkleid einen prächtigen, individuell gefärbten Halskragen zur Balz auf den Balzplätzen.
Erkennbar an leicht aufgebogenem Schnabel und grünlichen Beinen, oft an Schlickwatten und Salzwiesen zu beobachten.
Der größte europäische Watvogel, unverwechselbar durch seinen langen, gebogenen Schnabel.
Mit seinem markant nach oben gebogenen Schnabel durchsiebt er das Flachwasser in schwingenden Bewegungen nach Nahrung.
Der größte weiße Reiher Europas, dessen Rückkehr als Brutvogel eindrucksvoll den Wandel unserer Feuchtgebiete zeigt.
Schlank und leuchtend weiß, mit charakteristischen gelben Zehen an schwarzen Beinen.
Ursprünglich aus Afrika, folgt er heute auch in Europa gerne weidendem Vieh, um aufgescheuchte Insekten zu erbeuten.
Der charakteristische löffelförmige Schnabel macht die Nahrungssuche im Flachwasser zu einem einzigartigen Schauspiel.
Vom unerfahrenen Jungvogel bis zum meisterhaften Fischer — Geduld als Lebensprinzip.
Ein dämmerungs- und nachtaktiver Reiher mit geducktem Körperbau und leuchtend roten Augen.
Mit seinem sichelförmigen Schnabel und dunkel schillerndem Gefieder ein seltener, sich in Europa ausbreitender Feuchtgebietsbewohner.
Der vertraute Weißstorch — Sinnbild der Wiesenlandschaft und ein Kulturfolger par excellence.
Scheu und waldbewohnend — der weit weniger bekannte, dunkel gefärbte Verwandte des Weißstorchs.
Auf überlangen rosaroten Beinen stakst er anmutig durch flache Gewässer — einer der grazilsten Watvögel überhaupt.
Vom Küken bis zum Altvogel im schillernden Gefieder — ein Charaktervogel der offenen Feldflur.
Wühlt mit seinem kräftigen Schnabel Steine und Tang um, um darunter verborgene Nahrung aufzuspüren.
Ein flinker Bewohner sandiger und kiesiger Küstenabschnitte mit markantem schwarzem Brustband.
Erkennbar am gelben Augenring — brütet an Kies- und Sandbänken entlang von Flüssen und Baggerseen.
Die große Reise — der Vogelzug am Wattenmeer.
Die Bekassine — heimlicher Wattvogel am Rande des norddeutschen Wattenmeers.
Ein junger Graureiher lernt die Lauerjagd — vom ersten Fehlversuch bis zum großen Fang.
Graureiher, auch Fischreiher genannt, auf Futtersuche.