Mangroven und Wattenmeere — ein Hotspot der Wasservögel und Watvögel Südostasiens.
Südostasien, ein Mosaik aus Inseln, Küsten und Flüssen, ist ein Hotspot für Wasservögel und Watvögel — ein dramatisches Schauspiel des Überlebens und der Anpassung.
Von endlosen Mangrovenwäldern bis zu weitläufigen Wattenmeeren bietet die Region eine unglaubliche Palette an Lebensräumen. Jedes Bild ist mit Art und, wo erkennbar, Geschlecht oder Kleid beschriftet.
Mit weltweit nur noch 250 bis 500 Individuen gilt der Höckerstorch als die seltenste Storchenart der Erde. Er lebt versteckt in unberührten Sumpfwäldern und Flussauen Borneos, Sumatras und Malaysias und meidet jede menschliche Nähe — eine Begegnung mit der Kamera ist entsprechend selten.
Dommeln zählen zu den heimlichsten Reihervögeln überhaupt: Bei Gefahr erstarren sie mit hochgerecktem Schnabel im Schilf und verschmelzen so fast vollständig mit der Vegetation.
Auch die Chinadommel verlässt ihr Schilfversteck nur ungern und bleibt selbst erfahrenen Beobachtern meist verborgen.
Wie die meisten Rallen bewegt sich die Malaienralle fast ausschließlich im Schutz dichter Ufervegetation und zeigt sich nur für Sekunden in offenem Gelände — ein Glücksfall für jede Aufnahme.
Ein Bewohner dichter Schilf- und Sumpfzonen, der sein Zimtbraun im Halbdunkel der Vegetation nahezu perfekt tarnt und extrem scheu auf Bewegung reagiert.
Nachts und in der Dämmerung aktiv, tagsüber fast nie sichtbar — die Hinduralle gehört zu den am schwersten zu fotografierenden Vögeln der Region.
Bei der Goldschnepfe sind die Rollen vertauscht: Die farbenprächtigeren Weibchen umwerben mehrere Männchen, während die unscheinbareren Männchen Nest, Brut und Küken allein versorgen — eine der wenigen Vogelarten mit reiner Vaterpflege.
Trotz seines auffälligen Gefieders verschwindet das Graukopf-Purpurhuhn bei der kleinsten Störung sofort im dichten Röhricht.
Eine der zurückgezogensten Rallenarten Südostasiens, die sich meist erst im letzten Licht des Tages aus der Deckung wagt.